VÖ: 22. September 2006 Century Media
Kuttenträger - wo seid ihr?!?! Ihr verehrt Mercyful Fate, ihr hasst Keyboards und das Wort "traditionell" hat bei euch noch eher etwas mit massivem Headbanging als mit Ohoho-Chören zu tun?! Ja? JAAA??? Dann kommt ihr an "The black flame" einfach nicht vorbei. Zu Beginn ihrer Karriere wurden Wolf des Öfteren als "Iron Maiden auf 45rpm" beschrieben. Stimmte auch und war verdammt gut so, weil sie gute Songs geschrieben haben. Diese Einflüsse sind fast komplett verschwunden und ließen den Raum frei für eine schön-schaurige Horror-Atmosphäre, wie man sie eigentlich nur von o.g. Mercyful Fate kennt. Nur gehen Wolf nicht so ganz verspielt vor, wie es der King und seine Mannen doch manchmal tun. Und sie schreiben immer noch verdammt gute Songs. Ergo - klassischer Headbangerstoff in einem druckvollen und transparenten Sound. Jeder Song wurde mit Liebe zur Vergangenheit aber mit Blick gen Zukunft intoniert. Zwar fällt auf, dass bei genauerem Hinhören sich der Aufbau speziell der Refrains dezent ähnelt, aber das dürfte schon das einzige Manko sein einer ansonsten durchgängig guten Metal-Scheibe abseits solcher Klischees für die manche Bands von den Zuhörern nur noch Peinlichkeit attestiert bekommen. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr den Grundtenor dieses Reviews mit Sicherheit auch schon woanders gelesen habt. Das bedeutet aber nicht, dass wir von mega-metal.de irgendwo abschreiben - NEIN - das heißt speziell im Falle Wolf, dass es wirklich stimmt! (sw)
- 8,5/10 -
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