VÖ: 20. Oktober Dragonheart
Kinder, wie die Zeit vergeht. "The ring of the ancients" ist bereits das 7. Werk der Italiener. Zugegebenermassen ist mein Interesse an der Band nach dem 4. Album und dem Austieg der damaligen Sängerin (!) irgendwie auch rapide gesunken. Das nun dritte Album mit Sänger Gustavo Gus Gabarrò ist zwar sicherlich kein völliger Griff ins Klo, aber mir kommt die Scheibe irgendwie zu glatt, zu vorhersehbar und viel zu standardmässig rüber. Und auch wenn gleich die beiden Opener "Ninth night" und "Guardians" ziemlich "hart" und mit einer fetten Gitarenwand rüberkommen, aber irgendwie hat man alles schonmal irgendwo gehört. Ein bißchen mehr Eigenständigkeit hätte dem Album sicherlich gut getan. Es blitzen zwar hier und da immer mal wieder tolle Ansätze auf, sei es in Sachen Gitarrenarbeit ("Head hunters") oder auch in kompositorischer Hinsicht ("Half moon path"), aber unterm Strich bzw. auf die gesamten 12 Songs des Albums verteilt, hält sich zumindest meine Euphorie doch eher in Grenzen. Schade. (maz)
- 6/10 -
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