VÖ: 20. Juli 2007 Metal Blade
Und da sag noch einer, es lohnt sich nicht, sich mit ungewöhnlichem Stoff (Drogen selbstverfreilich ausgeschlossen) zu befassen. Was ist das jetzt schon wieder? Alternative-/Progressive-PopRock?! Mit abwechslungsreichem Drumming - manchmal in Richtung Dead Soul Tribe? Mit rasanten Metal-Soli? Mit völlig abgefahrenen Akustikgitarren? Mit Hits fernab jeglicher Normalität ("All that remains" oder "Serpents in disguise")? Hat man erst mal durch die anspruchsvollen Songstrukturen gefunden - die aber keinesfalls durcheinander wirken - macht sich erst die wahre Klasse von Album Nummer vier bemerkbar. Zwischendurch je nach Gemütslage der Songs meine ich sogar entfernte Querverweise Richtung Beatles oder gar Simon & Garfunkel auszumachen. Und oben drauf präsentiert sich das Gesamtwerk "The end is begun" trotz allen musikalischen Anspruchs leicht und fast luftig. Solche Beschwingtheit kennt man eigentlich nur aus der berühmten FlowerPower-Zeit. Erwähnte ich, dass die Jungs aus Woodstock stammen...? Ihr merkt schon, daß hier ein Reinhören unumgänglich ist. Im Presseinfo steht ja schon bereits: "Eine Herausforderung an jeden Schreiberling, diesen Sound zu beschreiben." Ich hab es versucht. Jetzt müsst Ihr ran - schleunigst. Sollte man nicht verpassen. (sw)
- 8/10 -
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