THE RUINS OF BEVERAST - Foulest semen of a shelter

VÖ: 11. September 2009
Van Records

Da glaubst du, bereits alles gesehen oder gehört zu haben ... und schon reißen dich die ersten Sekunden dieses 80-minütigen Trips aus deiner Welt und ziehen dich hinunter in den tiefen Schlund des absoluten Nichts. Dort wo das Ende allen Seins nicht von einem angemaltem Schreihals verwaltet wird, wie es der Otto Normal-Black Metaller gerne hätte. Wo erhabene Männerchöre einem tief röchelnden Hohepriester bei seinen Riten zur Seite stehen. Wo mächtige Drums den letzten Marsch vorgeben, und mit Tempoausbrüchen den Wahnsinn schmerzlich spürbarer machen. Wo abgrundtief gestimmte Gitarren verstörend mit bittersüßen Melodien und wabernden Riffs den Zuhörer in Trance wiegen und in die endgültige Unendlichkeit geleiten. Alles ist so düster, so unvermeidlich, so hässlich ... so unheimlich schön, daß man beginnt es zu lieben, weil die "normale" Welt da draußen keinen Deut besser ist.
Traurig wie (alte) My Dying Bride, fesselnd wie Wolves in the Throne Room, freigeistig wie Enslaved oder auch The Ocean ... oh, ich bin wieder zurück und denke schon wieder in irdischen Maßstäben ... macht euch auf etwas gefasst, wenn ihr The Ruins of Beverast betretet. (sw)

- 9/10 -



 



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