SYMPHORCE - Become death

VÖ: 23. Februar 2007
Metal Blade

Was sollen denn immer die Vergleiche mit Brainstorm, nur weil die und Symphorce den gleichen Sänger haben? Mit einem Augenzwinkern dann schon bitte mit Nevermore vergleichen, erinnert das Anfangsgeballer des Openers "Darkness fills the sky" doch derbe an einen Song namens "Born". Das war es dann aber auch schon. Denn ansonsten tun Symphorce genau das, was sie auf dem Vorgänger "Godspeed" angefangen haben. Über die gesamte Spielzeit klingt der Fünfer (inkl. Steffen Theurer als Neuzugang an den Drums) wahlweise düsterer und mächtiger aber auch sanfter und experimenteller - um es auf den Punkt zu bringen: Freier! Die Band schwimmt sich immer mehr frei und Goldkehlchen Andy B. Franck tobt sich richtig aus an den Modern-Metal-Hymnen, denen er immer wieder mit einem Hammer-Refrain die Krone aufsetzt. Dass die Band aber immer noch nicht da angekommen ist, wo sie irgendwann hin will, fällt speziell beim recht ungewöhnlichen Rausschmeisser "Lies" auf. Aber ich finde, die Band ist längst auf dem richtigen Weg, endlich die o.g. Vergleiche locker abschmettern zu können. Weiter so!
Eine Frage bleibt aber offen: Warum man im Refrain von "Condemned" beim eigenen Material "klaut" ("Everlasting life"). Das Verrückte ist, daß der "Nachfolger" nach mehrmaligem Hören definitiv besser klingt! (sw)

- 8/10 -


 



SINCE THE FLOOD - no compromise
SLAVIOR - Slavior