SWORN ENEMY - Total world domination

VÖ: 19. Juni 2009
Century Media

Es bleibt alles wie gehabt. Die New Yorker Sworn Enemy zelebrieren auf ihrem nunmehr vierten Album "Total world domination" genau das, was man von ihnen erwartet. Aggressiven Hardcore der alten Schule (mittlerweile eher weniger) mit ordentlich Thrash Metal (mittlerweile immer mehr), und hier und da blitzen ein paar Metalcore-Anleihen auf, allerdings gänzlich ohne klaren Gesang. Und genau dieses hasserfüllte Gesangsorgan von Fronter Sal Lococo ist dann auch eines der Markenzeichen des Albums: Er brüllt sich herrlich boshaft und (positiv) unsympathisch durch die elf Songs, inkl. der Cover-Version "All fucked up" - im Original von Blood for Blood.
11 Songs in 35 Minuten sprechen da eine mehr als deutliche Sprache. Kurz und knackig werden einem die Songs vor den Latz geknallt. "Ready to fight" oder "Home of the brave" sind wirkliche Glanztaten, wobei das Album ohnehin keine Schwachstellen oder Durchhänger hat. Produziert wurde das Ganze einmal mehr von Tim Lambesis (Fronter von As I Lay Dying), der der Truppe einen klaren und fetten Sound verpasst hat.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger "Mianiacal" (2007) konnte man abermals einen kleinen Schritt weiter nach oben gehen, und man darf gespannt sein, wo der Weg diese Band noch hinführen wird. Ein wirlich starkes Album. (maz)

- 8/10 -



 



Bands S
SUNSTORM - House of dreams