STRAPPING YOUNG LAD - The new black

VÖ: 14. Juli 2006
Century Media

Wie zur Hölle ... wie schafft es Devin Townsend immer wieder ein Scheibchen einzutrümmern (dieses Mal mit seiner Stammband), welches a) die Konkurrenz ziemlich alt aussehen läßt, b) jeden Hobbymusiker in den Wahnsinn treibt und c) musikalisch einfach abseits aller gängigen Formate ist und dabei trotzdem schlüssig?
Doch - oh Wunder - auf "The new black" klingen SYL sogar wärmer, ja fast schon herzlicher. Nur eben auf ihre eigene Art. Und sie nehmen (speziell lyrisch) so ziemlich alles auf die Schippe was sich im Heavy Metal bewegt. Musikalisch wird bei "Antiproduct" mit Bläsern gearbeitet, bei "Monument" wird marschiert. Die typischen Geschwindigkeitsbrecher gibt es sowieso und mit der Studio-Version von "Far Beyond Metal" (bis dato nur in der Live-Version auf der "No sleep 'til bedtime"-CD erhältlich) haben die Jungs DEN Neuzeit-True-Metal-Hit schlechthin ("Oh, you ironic pop-rock FUCK, DON'T YOU FUCK WITH METAL!").
Brilliant produziert und mit der bandtypischen Durchgeknalltheit eingespielt. Dieses Album ist in seiner Gesamtheit fast perfekt. Und es macht süchtig!
Eigentlich 9,5 Punkte - aber für das ultra-extrem augenunfreundliche Booklet gibts einen halben Punkt Abzug. Pfui! (sw)

- 9/10 -


 



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