STIGMA - Concerto for the undead

VÖ: 30. April 2010
Pivotal Rockordings

Coverartwork, Titel, Booklet, Bandfoto - die Vorliebe für das Horror-/Comic-/Zombie-Genre, zusammen mit der nötigen Portion Humor, erinnert spontan etwas an Callejon. Musikalisch gehen die vier Italiener aber dann doch etwas weiter, und bieten eine Mischung aus Metalcore, The Black Dahlia Murder-Anleihen, und allem, was an modernem harten Metal gerade so "in" ist. Stimmlich und gesanglich erinnert Obervampir Stefano "Vlad" Ghersi sogar eher an Göteborg, als an Mondovi in Norditalien. Die Songs, die sich textlich viel an den "Tales from the Crypt"-Comics orientieren, und so bezeichende Titel wie "Doctor Skeleton", "A grave situation" oder "The Undertaker" tragen, sind zwar keineswegs schlecht, und von Bring Me The Horizon-Gitarrist Jona Weinhofen auch mehr als ordentlich produziert, aber die Eigenständigkeit fehlt dann doch noch an vielen Ecken und Kanten. Auch wirklich gute Songs wie "Prove you are a man" oder das rasante "3000 years and still keeping it real" klingen wie schon mehrfach gehört. Insgesamt also zweifelsfrei kein schlechtes Album, aber in Sachen Eigenständigkeit und persönlichem Markenzeichen müssen die Italiener noch eine ordentliche Schippe drauflegen. (maz)

- 7/10 -



 



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