VÖ: 11. Juni 2010 Regain Records
Eigentlich kann man den Schweden nichts Schlechtes nachsagen, tummeln sie sich auch schon seit 17 Jahren in der Schwarzwurzel-Szene herum, und liefern hingebungsvoll ein frostig-böses Album nach dem Nächsten ab. Und auch dem neuen Album hört man an, dass sich die Band um Abwechslung bemüht, und objektiv betrachtet zu keiner Sekunde negativ auffällt. Bis eben auf die Tatsache, dass man beim Hören immer wieder erschreckt feststellt, alles irgendwie schon mal vernommen zu haben. Dabei verstehen Setherial ihr Handwerk nun wirklich, aber mehr als eine Ersatzdroge ist "Ekpyrosis" im Vergleich zu Platzhirschen wie Marduk oder Dark Funeral eben nicht. Selbst in ihren besten Momenten ("The devouring eye", "Enemy of creation") fegen Setherial mit zu Recht geschwellter Brust, aber eben mit déjà-vu-Effekt durch die Hirnwindungen der schwarzen Seelen. (sw)
- 6,5/10 -
|
|
|