NEVERMORE - The obsidian conspiracy

VÖ: 28. Mai 2010
Century Media

Auch wenn man es nicht glaubt - es ist verdammt schwer, ein Review über die neue CD einer Band zu schreiben, von der man schon spontan und mit unvermeidlich neckischem Unterton sagen kann: "Die Neue ist doch eh gut." Nevermore sind so eine Band. Und die Neue ist der erneute Beweis, dass die Seattle-Boys qualitativ zu den ganz Großen gehören. Wieder einmal haben sie uns 10 Metal-Perlen für die Ewigkeit hingezaubert, die man getrost mehrmals am Stück genießen kann. Da hat es auch absolut keinen Sinn, irgendwelche Songfragmente (pah!) oder gar Anspieltipps (wie bitte?) zu nennen. Mal abgesehen davon, dass sich "The obsidian conspiracy" in Sachen Zugänglichkeit ganz weit in die Nachbarschaft von "Dead heart in a dead world" stellt, dabei aber die beklemmende Atmosphäre der Nevermore-Frühwerke entfaltet und - wenn man so will - sogar an das Warrel Dane Soloalbum erinnert. Über die Leistungen der Herren Dane, Loomis & Co. braucht man heutzutage kein Wort mehr verlieren. Athen braucht aktuell eh keine Eulen …
nun gut. Das war jetzt journalistisch nicht ganz einwandfrei, aber mal im Ernst - welcher Nevermore-Fan hat/hatte bis jetzt an irgendeiner CD seiner Band etwas auszusetzen, so dass er sie nicht hätte kaufen wollen? Seht ihr! Und genau deswegen kann man "The obsidian conspiracy" blind kaufen und wird fürstlich belohnt. (sw)

- 9,5/10 -



 



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