VÖ: 19. Juni 2009 Regain Records
Um zu verstehen, warum eine Band von Szenegrößen wie Hatebreed oder Heaven Shall Burn gecovert wird, bzw. bereits im Vorprogramm der Onkelz erfolgreich bestanden hat, muss man erst mal die Chronologie gerade rücken. Denn Merauder waren mit ihrem Debüt "Master killer" (und auch mit dem Nachfolger von 1999 "Five deadly venoms") der erste Hirsch am Platz, als es darum ging, wer Mitte der 90er den Begriff 'Metalcore' definiert hat. Die Basis war Hardcore, die Attitüde ebenso und die Stilbereicherung hieß Metal! Und nun kommt "God is I" wie Phoenix aus der Asche und setzt da an, wo man mindestens ein Jahr vor und anstatt des dritten Albums "Bluetality" hätte weiter machen sollen. Mächtige Riff-Salven (heuer verfeinert durch kurze, knackige Metal-Soli), groovende Beats ohne Ende und mit - dem einzig verbliebenen Original - Sänger Jorge, dessen kräftiges Organ und kritische Texte auch 13 Jahre nach "Master killer" den Weg in die Ohren der (Neu-)Fans finden wird. Also, alles beim Alten - Gott sei Dank! (sw)
-8/10-
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