INTERMENT - Into the crypts of blasphemy

VÖ: 30. Juli 2010
Pulverised Reocrds

Zwanzig Jahre zu spät und trotzdem klasse. Die Geschichte der Schweden Interment geht bis ins Jahr 1988 zurück. Warum sie gerade jetzt ihr Debüt (!) rausbringen, frage ich erst gar nicht. Ein wenig Aufschluss findet man mit Sicherheit in der Liste der Bands, wo sie bis dato aktiv waren - u.a. Centinex, Regurgitate, Dellamorte, und aktuell auch Demonical. Ihr habt es geahnt - wir reden hier von fast schon uraltem Elchtod. Und der klingt so, als wäre die Zeit damals stehen geblieben. Mit diesem Album hätten sich die Jungs Anfang der 90er mit breiten Schultern zwischen die Erstwerke von Entombed, Dismember, Grave und Unleashed gestellt, und der verzweifelte Käufer hätte weinend seine letzten Ersparnisse in den Plattenladen getragen. Mit herrlich schwedisch knarzenden Gitarren, einem krank röchelnden Fronter, und vehement nach vorne preschenden Drums wird sich "Into the crypts of blasphemy" auch im Jahr 2010 in so manches (Nostalgiker)-Death Metal-Herz ballern. (sw)

- 8/10 -



 



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