VÖ: 16. Juli 2010 7Hard
Gitarrist Stu Marshall kennen Spezies noch als Gitarrist von Dungeon. Ergo - hier lebt jemand den Metal, und zieht seine Visionen durch. Auf seinem zweiten Empires of Eden-Output kredenzt uns der Australier neun Melodic Power Metal-Knaller, die eine enorme Bandbreite (von Symphonic bis zu Thrash-Anleihen) innerhalb dieser "Kategorisierung" besitzen. Sein offensichtlich guter Ruf hat sich aber auch rumgesprochen, denn für "Reborn in fire" hat Stu sich ein paar exquisite Sänger ins Boot geholt, denen er die Songs bestens auf die Stimmen zugeschnitten hat. So wundert es nicht, dass "Total devastation" mit einem auftrumpfenden Sean Peck (Cage) am US-lastigsten klingt. Neben Steve Grimmet (Grim Reaper, ex-Onslaught) bei "Beyond daybreak" und Michael Vescera (Obsession, ex-Loudness, ex-Yngwie Malmsteen) beim perfekten Opener "Of light and shadows" gibt sich sogar Zak Stevens (Circle II Circle, ex-Savatage) bei "Prognatus ut obscurum" die Ehre. Allesamt mit (gewohnt) erstklassigen Leistungen. Während Stu Marshall sich auf die Songs und seine furiosen Soli konzentriert, überließ er das Schreiben der Lyrics und der Gesangslinien allen Sängern selbst, um den Songs noch mehr Leben zu verleihen. Auch das hat funktioniert. Wem die ganzen Mega-Konzeptalben mit zig Sängern doch etwas Überhand nehmen, der bekommt bei "Reborn in fire" zwar trotzdem mehrere davon (darunter auch vier etwas unbekanntere Talente!), aber auch ein abwechslungsreiches und trotzdem direkt nach vorne preschendes Metal-Album. Glückwunsch! (sw)
- 8/10 -
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