DYING FETUS - Descend into depravity

VÖ: 18. September 2009
Relapse Records

Seit Anbeginn ihrer Zeit hoch gehandelt bei Brutalo-Fans aus alles Welt, setzen Dying Fetus mit Album Nr. 5 erneut an, den ganzen ach so brutalen Jungspunden (genre-übergreifend) mal gehörig in den Allerwertesten zu treten. Unfassbar, mit welch irren technischen Kabinettstückchen das Trio (!) um sich wirft, und selbst in höchstem Tempo unbekümmert in der Spur bleibt. Das Wichtigste ist und bleibt aber trotzdem der Song an sich. Was nützt all die Technik und Geschwindigkeit, wenn man keine Songs schreiben kann, die nicht hängen bleiben und richtig mitreißen. Ja, wenn ... denn davon sind die Jungs aus Maryland wirklich meilenweit entfernt. Alle acht Songs für sich sind kleine Meisterwerke technisch-brutalen Death Metals mit all seinen Tempowechseln, massiven Riffattacken, rasanten Melodieabfahrten und unglaublichen Breaks. Gekrönt wird dieses Monster von einem Album durch ein eben solches - dem Titelsong. Das muss als Anspieltipp reichen. Wer den nicht überlebt, sollte vielleicht die Finger von der Band lassen. (sw)

- 8/10 -



 



DEAD - In the bondage of vice
DISBELIEF - Protected hell