VÖ: 23. April 2010 Candlelight Records
Wenn eine CD schon für Fans von Strapping Young Lad, Into Eternity und Soilwork angepriesen wird, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die eine flutscht mit der Spülung runter und die andere ist Divinity. Was die Jungspunde auf ihrem zweiten Album bereits so abziehen, ist nicht gerade leicht verdaulich, schmeckt nach mehrmaligem Durchkauen aber immer besser. Der Vergleich mit den genannten Bands scheint mir keine Phrasendrescherei, ist die Band bereits jetzt in der Lage, einen Fast-Hit wie "Lay in the bed you've made" (mit sphärischen Prog-Solo) zu schreiben. Nichtsdestotrotz ist der Härtebereich weit im Death/Thrash-Bereich ("Monsters are real"), der durch fast permanente Prog-Abfahrten immer wieder unerwartete Wendungen nimmt ("Transformation" - wie treffend). Musikalischer Höhepunkt dürfte speziell für Into Eternity-Fans das saustarke "Embrace the uncertain" sein - nur schreiben Divinity (noch?) nicht solch überirdische Hooklines wie ihre Landsleute. Trotzdem steckt in "The singularity" enorm viel Potential um meine acht Punkte beim nächsten Mal auszubauen. (sw)
- 8/10 -
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