DEMONIC RESURRECTION - The return to darkness

VÖ: 30. Juli 2010
Candlelight Reocrds

Wenn eine Band aus Indien den Global Metal Award des Metal Hammer gewinnt, darf das schon was heißen. Und mit ihrem dritten Album treten Demonic Resurrection den Beweis für das "warum" an. Um dem vielschichtigen Sound des Fünfers etwas die Erklärungsnot zu nehmen, behaupte ich mal simpel, dass die Mischung aus Black, Death und Thrash einer britischen Band um einen kleinen Keifzwerg nicht ganz unähnlich ist. Den Bandnamen und das Wort "Kopie" verbuddeln wir aber schnell, weil Demonic Resurrection ihre Wurzeln eindeutig im Death Metal haben, und neben den gruftigen Vocals auch im Clean-Sektor fast in jedem Song erstklassige Akzente setzen. Einige Keyboards mögen vielleicht noch etwas kitschig wirken, doch was macht das angesichts einer spannungsvollen Scheibe mit Tiefgang und Variantenreichtum irgendwo lose zwischen Cradle Of Filth (ups), Death, Pestilence und indisch-hypnotischem Feeling. Dass die Band auf technischer Seite ohne Abstriche international konkurrenzfähig ist, macht atmosphärische Abfahrten wie "When dreams and darkness unite", "A tragedy befallen" oder den packend arrangierten 11-Minüter "Lord of pestilence" zu echten Erlebnissen, die man sich als Extrem Fan mit Anspruch immer wieder geben kann. Wieder so eine Überraschung, der man so viel globale Anerkennung wie möglich wünscht. Meinen Support habt ihr! (sw)

- 8/10 -



 



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