VÖ: 18. August 2006 Earache
Drei Dinge braucht der Deicide-Fan: "Deicide", "Once upon the cross" und nun "The stench of redemption"! Potztausend, was zwei neue Gitarristen einer Band doch gut tun können. Ralph Santolla (ex-Iced Earth/-Death) und Jack Owen (ex-Cannibal Corpse) geben dem Deicide-Sound einen neuen Anstrich ohne dabei die Wand zu versauen - soll heißen: Deicide sind besser denn je und jeder (Death Metal-) Fan MUSS hier blindlings zugreifen. Das neue Saiten-Duo rifft sich um Kopf und Kragen, die Breaks sind absolut mörderisch und die Soli besitzen eine Virtuosität und Tiefgründigkeit, die dem unheilsschwangeren Image der Band noch mehr an Krankheit zuschustert. Dagegen fast schon auf einem beängstigend lässigem Niveau trommelt Steve Asheim besser denn je und Ober-Sicko Glen Benton pfuideibelt gegen so ziemlich alles, was heilig und/oder christlich ist. Death Metal-Herz - was willst du mehr! Anspieltipps: Der Titeltrack (der in 4 min. klarstellt, wo Deicide anno 2006 stehen) und das herrlich old-schoolige "Homage for satan". Neben Obscenity für mich DIE Death Metal-Scheibe des Spätsommers! (sw)
- 9/10 -
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