VÖ: 19. Juni 2009 War Anthem Records
Sleaze Grind?! Ich schmeiß mich weg. Wer hat sich denn das schon wieder ausgedacht?! Ich weiß zwar nicht, wie man so eine Stilmischung beschreibt, aber irgendwie scheint es zu passen. Die Nürnberger Grinder Dead rappeln seit 1991 durch die Schlafzimmer ihrer Anhänger (the true lovers of sexy Sleaze Grind) und sehen auf ihrem zwölften Album nicht ein, daran etwas zu ändern. Ganz ehrlich - gäbe es den textlichen Faktor und den damit einher gehenden Ruf im Untergrund nicht, wären Dead einfach eine weitere spielerisch einwandfreie Death/Grind-Band, die in ihren besten Momenten (sehr selten) entfernt an die allmächtigen Terrorizer erinnert. So ist es aber nicht und der geneigte Fan erfreut sich an 13 höchst amüsanten Sleaze Grindern mit so herrlichen Namen wie "Dixi diver", "Asstronaut", "Wild at fart" oder geschmackssicheren Wechselspielchen wie "I want to be a hetero" und "Drop the soap". Nee, is' klar … (sw)
- 5/10 -
|
|
|